Erdbestattung

Die Erde ist die Naturkraft, die Leben hervorbringt und sich ständig erneuert. Sie ist der Urgrund des Lebens und nimmt nach dem Ableben alles Irdische wieder auf. Letztendlich mündet auch jeder Verstorbene unabhängig von der gewählten Form der Beisetzung früher oder später durch die Erdanziehungskraft dort (außer bei einer Bestattung im Weltall).

Da die Erdbestattung die grundlegende Form der Bestattung ist, ist hierfür keine Willensäußerung nötig. Nach dem Tod wird der menschliche Körper unversehrt in einem Sarg der Erde übergeben. Die zeitliche Trennung, die bei einer Feuerbestattung notwendig ist, entfällt. Der Ablauf Kirche und Friedhof ist als eine Einheit durchführbar.

Das langsame, sich stetig weitere Setzen der Erde entspricht dem Trauerprozess, der viel Zeit erfordert. Was die Seele mühsam begreifen muss, wird am Grab sichtbar. Nach und nach kommt das Erdreich ebenso wie die schmerzlichen Gefühle der Trauernden zur Ruhe. Dem Wirken dieses Naturkreislaufs setzen die meisten Menschen ihren Glauben, dass der ewige Teil unserer Existenz in die geistige Welt zurückkehrt, gegenüber.

Regelungen

Die Erdbestattung ist ein Ritual, bei dem bestimmte Verhaltensweisen und Prozesse üblicherweise ohne notwendige Absprachen eingehalten werden. Diese unterscheiden sich je nach Religion und Land zum Teil erheblich.

Erdbestattungen müssen in Deutschland innerhalb von 8 Tagen nach dem Tod und können frühestens 48 Stunden nach dem Tod durchgeführt werden. Bestattungen in Deutschland sind Sache der Bundesländer. Hier gibt es einzelne Bestattungsgesetze, die unter anderem auch die Bestattungszeiten regeln.

Wir organisieren Erdbestattungen auf regionalen Friedhöfen:

– Reihengrab
– Wahlgrab
– Erstellen von Trauerdrucken
– Gestellung eines Trauerredners
– Blumen und Musikwünsche
– Erledigung aller Formalitäten